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Die Einheilung (Osseointegration)
Nach 7 bis 10 Tagen erfolgt die Wundkontrolle und Nahtentfernung. Die Patientinnen und Patienten erhalten genaue Instruktionen zur Mundhygiene, die sie einhalten müssen. Während der Einheilungszeit heilen die Weichgewebe über oder um das Implantat. Die Implantatschraube verbindet sich mit dem Knochen, indem dieser direkt auf der Implantatoberfläche anwächst (Osseointegration).
Unter normalen Umständen hat das Implantat nach rund 4 bis 8 Wochen mit ca. 60 bis 90% seiner Oberfläche einen festen Kontakt mit dem Knochen, weshalb dieser Zeitraum als empfohlene Einheilungszeit für Implantate ohne Knochenaufbau gilt. Während dieser Zeit soll das Provisorium keinen Druck auf die Implantate ausüben. Im nicht sichtbaren Bereich kann auf ein Provisorium auch verzichtet werden. In besonderen Fällen ist eine sofortige prothetische Versorgung nach der Implantation möglich: Das implantatgetragene Provisorium wird innerhalb von 24 Stunden eingesetzt. |
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