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Periimplantitis

Trotz der hohen Erfolgsrate moderner Implantate haben Studien gezeigt, dass im Laufe der Zeit bei Implantaten Probleme auftreten können, die zwar nicht so schwerwiegend sind, dass das Implantat entfernt werden muss, die aber trotzdem eine Behandlung erfordern. Ähnlich wie die zahntragenden Gewebe des natürlichen Zahns können auch die implantattragenden Strukturen des künstlichen Zahns an einer chronischen Entzündung leiden, die zu Knochenverlust führt. Diese Krankheit heisst beim Zahn Parodontitis, beim Implantat Periimplantitis. Periimplantitis in unterschiedlicher Ausprägung kann nach fünf Jahren bei einem von zehn Implantaten nachgewiesen werden. Schreitet die Entzündung unerkannt fort, kann so viel Stützknochen abgebaut werden, dass das Implantat verloren geht.

Werden Bakterienbeläge auf Implantatoberflächen mehr als zwei Tage lang nicht entfernt, so reagiert das Zahnfleisch mit einer Entzündung. Im frühen Stadium sind nur die oberflächlichen Schichten des periimplantären Gewebes betroffen. Nach einer professionellen Reinigung und bei sorgfältiger Mundhygiene verschwindet die Entzündung wieder, ohne einen dauerhaften Schaden zu hinterlassen. Bleiben Bakterienbeläge jedoch längere Zeit auf dem Implantat liegen, so kann die zunächst harmlose Entzündung auch auf den Knochen übergehen. Dieser zieht sich allmählich zurück, und mit der Zeit bildet sich rund um das Implantat ein Knochenkrater. Periimplantäre Entzündungen verursachen keine Schmerzen und nur selten machen sie sich durch deutliche, von blossem Auge erkennbare Anzeichen wie Rötung, Schwellung, Blutung oder Eiteraustritt bemerkbar. Periimplantitis kann daher von der Patientin, dem Patienten unbemerkt weit voranschreiten, bis ein grosser Schaden entstanden ist. Deshalb sind regelmässige Besuche beim Zahnarzt oder der Dentalhygienikerin empfehlenswert. Die Überprüfung der Durchtrittsstelle des Implantats und allenfalls eine Röntgenaufnahme oder eine mikrobiologische Untersuchung helfen, periimplantäre Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zielgerichtet zu behandeln.