Glossar: R

Risikofaktoren
Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, die den Erfolg einer Implantatbehandlung beeinträchtigen. Diese müssen vor Beginn der Behandlung abgeklärt und gewichtet werden; je nach Schweregrad ist von einer Implantation abzusehen.

  • Allgemeinmedizinische Erkrankungen, die den Knochenaufbau oder die Wundheilung negativ beeinflussen (z.B. schlechter Allgemeinzustand, schlecht eingestellter Diabetes mellitus)
  • Erkrankungen, die durch Implantate negativ beeinflusst werden können (Endokarditis, Herzklappenersatz, Organtransplantation, Rheuma)
  • Bisphosphonat-Therapie (Bisphosphonate sind in Medikamenten gegen Osteoporose und Knochentumore enthalten)
  • Schädigung des Knochens durch Strahlen- und/ oder Chemotherapie
  • Gewisse psychische Erkrankungen (z.B. Depression)
  • Zahnbetterkrankung (Parodontitis)
  • Andere zahnmedizinische Probleme im Gebiss, die nicht vorgängig/gleichzeitig angegangen werden (Kariesbehandlung, Wurzelbehandlungen, Entfernung von Wurzelresten, Schleimhautveränderungen)
  • Rauchen: mehr als 10 Zigaretten pro Tag
  • Ungenügende Bereitschaft zu einer einwandfreien Mundhygiene
  • Zähneknirschen
  • Tiefer Überbiss
  • Kopfbiss
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Was ist ein Zahnimplantat? Ein Implantat ist eine Schraube, meistens aus Titan, die durch einen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingesetzt wird und dort als Ersatz für die Zahnwurzel dient. Auf diesem künstlichen Pfeiler wird anschliessend ein Zahnersatz befestigt. Mit der Implantattechnik lässt sich ein einzelner Zahn ersetzen, eine grössere Zahnlücke versorgen oder eine abnehmbare Prothese im weitgehend zahnlosen Kiefer befestigen.